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Backhefe ist eine industriell, preiswert in großen Mengen hergestellte Hefe. Bei dieser Hefe hat man keinen Wert auf eine Reinzucht gelegt, sondern in der Hefe befindet sich ein Sammelsurium verschiedenster Hefesorten.
Eine Reinzucht der Hefe ist bei der Verwendung als Backhefe ja auch gar nicht erforderlich! Denn diese Hefe muß lediglich Kohlendioxid und Alkohol zur Auflockerung des Teiges erzeugen; mehr nicht!
Alkohol ist eine chemische Substanzklasse, zu der verschiedene Vertreter gehören z. B. der giftige Methylalkohol und der trinkbare Ethylalkohol. Daneben gibt es aber noch sehr viel mehr Alkoholsorten!
Backhefe erzeugt neben dem Ethylalkohol auch deutliche Mengen von Methylalkohol und weitere (unerwünschte) Alkoholsorten. Das ist aber nicht schlimm, denn bei den beim Backen angewendeten hohen Temperaturen werden diese Alkohole aus dem Teig ausgetrieben und lockern dadurch den Teig auf. Damit haben die bei der Backhefe erzeugten Alkohole prima ihre Aufgabe erfüllt.
Schnapsbrenner setzen auch oft Backhefe ein, um die Maische zu vergären. Auch hier ist es nicht schlimm, wenn unerwünschte Alkohole entstehen. Durch die Destillation des Sudes werden diese unerwünschten Alkohole ja abgetrennt!
Ganz anders verhält es sich jedoch bei der Bierherstellung! Hier muß man das Bier ohne "Reinigung" abfüllen. – Und genau deshalb muß hier eine (teure) Reinzucht-Hefe verwendet werden, die neben dem trinkbaren Ethylalkohol nur noch geringe Mengen an erwünschten weiteren Alkoholsorten produziert, die dem Bier das gewünschte Aroma und den gewünschten Geschmack geben! Der Brauer sagt nicht ohne Grund, daß „das Malz dem Bier den Körper, der Hopfen dem Bier die Seele und die Hefe dem Bier seinen Charakter“ gibt! Die Hefe ist es, die dem Bier den schlanken Charakter des Pils, den komplexen Charakter des Kölsch oder des Alt, den fruchtig erfrischenden Charakter des Weizen gibt. Deshalb bieten wir neben den unter- und obergärigen Universal-Reinzucht-Trockenhefen auch verschiedene, spezielle Flüssighefen an.
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Bier-Trockenhefe
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Um Zucker in Alkohol und Kohlensäure zu verwandeln, setzt man beim Bierbrauen Hefe ein. Die Bierhefe ist ein Sporenpilz, der eigentlich überall in der Luft vorkommt. Zum Brauen werden allerdings heutzutage spezielle Bierhefe-Rassen verwendet. Man unterscheidet obergärige Hefen (Saccaromyces cerevisiae) und untergärige Hefen (Saccaromyces carlsbergensis). Obergärige Hefen vergären bei Temperaturen um 20 Grad Celsius; untergärige Hefen bei Temperaturen zwischen 4 und 12 Grad Celsius.
Obergärige Hefezellen werden, da sie größere Zellverbände bilden, zum Beginn der Vergärung durch die entstehende Kohlensäure an die Oberfläche des Sudes transportiert (daher die Bezeichnung "obergärig"). Zum Ende der Vergärung sinken die Zellen auf den Boden und bilden dort den Bodensatz.
Untergärige Hefezellen bilden kleine Zellverbände, werden somit nicht an die Oberfläche transportiert und setzen sich sofort auf dem Boden ab (daher die Bezeichnung "untergärig").
Detaillierte Informationen zu unseren verschiedenen Flüssighefen, die sowohl ober- als auch untergärige Sorten beinhalten, erhalten Sie in unserem Download zur Anleitung für Flüssighefen.
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Obergärige Hefe während der Vergärung
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Welchen Alkohol-Gehalt kann eine "normale" Bier-Hefe und eine spezielle Bockbier-Hefe erzeugen?
Normale Bier-Hefen können maximal bis zu 9 Vol. % Alkohol produzieren; spezielle Bockbier-Hefen (z. B. unsere Hefe 01-21h) schaffen sogar bis zu 13 Vol. %! Normale Hefen würden bei einem so hohen Alkohol-Gehalt an Ihrem eigenen Stoffwechselprodukt - dem Alkohol - kaputt gehen. Das bedeutet, daß der Sud nicht komplett vergären kann und eine Restsüße übrig bleibt.
Wenn Sie wissen wollen, welchen Alkohol- oder Stammwürze-Gehalt Ihr selbstgebrautes Bier ungefähr hat, geben Sie einfach die Menge der Zutaten (in Gramm) in unser Berechnungsformular zur Bestimmung des Alkoholgehaltes (Excel-Tabelle) ein, und lassen Sie sich diese Werte ausrechnen. Sie erhalten dort außerdem eine Beispiel-Rechnung für das Starkbier "Oerscher Kracher".
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Promille-Rechner
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Für ungeöffnete Produkte gilt das Mindesthaltbarkeitsdatum, welches Sie auf dem Etikett des jeweiligen Produktes finden.
Nach Anbruch sind die Bierwürze-Konzentrate durchaus bei richtiger Lagerung einige Wochen haltbar. Wichtig ist, daß keine Verunreinigungen und keine Feuchtigkeit an die Konzentrate gelangen. In diesem Fall könnten die Bierwürze-Konzentrate anfangen zu schimmeln oder zu gären.
Angefangene Bierwürze-Konzentrate werden mit dem Kunststoff-Schnappdeckel verschlossen und sollten möglichst dunkel und kühl (ein kühler Keller ist ausreichend) gelagert werden.
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Der Bitter- und auch der Aromahopfen können nach Anbruch problemlos viele Monate im Kühlschrank gelagert werden.
Der Bitterhopfen kann durch die niedrigen Temperaturen im Kühlschrank etwas "ausflocken". Bei erneuter Verwendung sollten Sie das Fläschchen rechtzeitig aus dem Kühlschrank holen und ein wenig durchschütteln.
Am wenigsten lagerfähig ist die Bierhefe. Die obergärige Trockenhefe sollte nach Anbruch innerhalb weniger Wochen verbraucht werden. Das angefange Päckchen Bierhefe sollte mit Tesafilm verschlossen werden und kühl gelagert werden.
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Bei dem von Bier-Kwik entwickelten B(r)aukasten-Verfahren können sämtliche Produkte miteinander kombiniert werden. Ihrer Fantasie sind hier (fast) keine Grenzen gesetzt.
Wichtig ist nur, daß Sie die Mindestmengen der einzelnen Produkte einhalten (z. B. Bierwürze-Konzentrat und Bitterhopfen) und auch die Höchst-Mengen nicht überschreiten (siehe auch unsere Rezept-Vorschläge).
Sollten Sie spezielle Rezepte entwickeln wollen und diesbezüglich Fragen haben, rufen Sie uns einfach an, oder senden Sie uns eine Email. Hier erhalten Sie unsere Kontakt-Daten.
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Die Komponenten des Bier-Kwik B(r)aukastens
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Unser Bierwürze-Konzentrat wird aus der nach dem Reinheitsgebot durch Maischen von Gerstenmalz hergestellten flüssigen Bierwürze gewonnen. Diese Bierwürze ist sehr aromatisch und ein hochwertiges Lebensmittel, das viele wertvolle Bestandteile enthält. Deshalb konzentrieren wir unsere Bierwürze sehr schonend auf ca. 80 % ein, so daß Sie aus 1 Kg unseres Bierwürze-Konzentrates bis zu 25 Liter Bier brauen können. Das Konzentrieren der Bierwürze erfolgt bei niedrigen Temperaturen von ca. 40 ° C. Die technisch sehr aufwendigen Anlagen arbeiten mit einem Vakuum, da nur so die Konzentration bei solch niedrigen Temperaturen durchgeführt werden kann. Denn nur bei diesen niedrigen Temperaturen bleibt die Natürlichkeit und das Aroma der Bierwürze erhalten.
Es gibt auf dem Markt aber auch trockene, pulverförmige Bierwürze-"Konzentrate". Diese - vornehmlich industriell (!) verwendeten Pulver - werden nicht in aufwendigen Vakuum-Anlagen, sondern im Schnellverfahren in sog. Sprühtrocknungs-Anlagen hergestellt. Die dort für das Eindampfen der Bierwürze notwendigen Temperaturen müssen verständlicherweise sehr viel höher als die von uns in den aufwendigen Vakuumanlagen eingesetzten Temperaturen sein, da das Malz ja schnell richtig "trocken" werden muß. Durch diese hohen Temperaturen büßt die Bierwürze stark an Qualität ein. Denn durch das Trocknen und Pulverisieren gehen wichtige Aromen, Nähr- und Geschmacksstoffe verloren! Das passiert bei der schonenden Herstellung unserer Bierwürzekonzentrate nicht!
Deshalb weiß ein ernsthafter Hobbybrauer unsere schonend hergestellten Produkte zu schätzen. Die so hergestellten Biere schmecken einfach deutlich besser.
Das trockene Pulver mag vielleicht zunächst zwar leicht zu handhaben sein, aber was nützt es, wenn der Geschmack durch den Trocknungsprozeß stark leidet?! Hinzu kommt, daß das Pulver stark hygroskopisch ist, d. h. das Pulver nimmt leicht Luftfeuchtigkeit auf, verklumpt dadurch und ist damit alles andere als leicht zu handhaben.
Aus den genannten Gründen bieten wir keine trockenen Bierwürze-Pulver an und werden dies auch in der Zukunft nicht tun. Wir sind es unseren anspruchsvollen Kunden schuldig, ein Produkt anzubieten, mit denen ein hochwertiges, schmackhaftes und aromatisches Bier gebraut werden kann!
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Bierwürze-Konzentrat von Bier-Kwik - in zähflüssiger Form
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