ZUR LAGERUNG UND REIFUNG



Wie lange sollte ein Bier lagern?


Der abgefüllte Biersud muß mindestens für die Zeit der Nachgärung lagern. Während der Nachgärung entsteht wie bereits in der Hauptgärung Kohlensäure. Während der Hauptgärung verflüchtigt sich die Kohlensäure. Die während der Nachgärung entstehende Kohlensäure kann hingegen nicht mehr entweichen, da die Bierflasche bzw. das Bierfaß fest verschlossen ist.

Die Nachgärung ist abgeschlossen, sobald das Bier die "richtige" Menge Kohlensäure enthält, nicht mehr süß schmeckt und eine stabile Schaumkrone entwickelt.

Es empfiehlt sich, das Bier aber auch noch nach der Nachgärung reifen zu lassen, da sich der Geschmack des Bieres erheblich verändern kann.

Biere mit "normalem" Alkohlgehalt entwickeln das Geschmacksoptimum im 2. - 3. Monat; Bockbiere sollten sogar noch länger lagern und reifen dürfen.

Möglicherweise schmeckt Ihnen aber auch Ihr "Jungbier" schon sehr gut? Probieren Sie einfach von Zeit zu Zeit eine Flasche Ihrer Abfüllung und entscheiden Sie für sich selbst, wann Ihnen Ihr Bier am besten schmeckt! Der richtige Zeitpunkt, Ihr Bier zu genießen, ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Geschmacksfrage!





Ein historischer Lagerkeller Hier reift das Bier zu seiner vollen Würze noch in Holzfässern heran

Wie soll das selbstgebraute Bier gelagert werden?


Lagern Sie Ihr selbstgebrautes Bier nach Beendigung der Nachgärung möglichst dunkel und kühl.

Bitte beachten Sie: Ihr selbstgebrautes Bier ist ungefiltert und enthält noch aktive Hefezellen. Wenn Sie Ihr Bier zu warm lagern oder z. B. bei einer Grillparty in die Sonne stellen, werden die Hefezellen erneut aktiv. Im Extremfall könnten sogar die Flaschen platzen!




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